Die Religion befasst sich mit der Frage nach Gott. Es geht um das Leben in der Gegenwart und nach dem Tod. Dabei beantworten die verschiednen Weltreligionen diese Fragen auf unterschiedliche Weise. Die größte Welt-Religion ist das Christentum.
Die heutigen Religionen gehen auf religiöse Weltanschauungen zurück und haben übernatürliche Phänomene zum Gegenstand. Die meisten Religionen kennen ein oder mehrere persönliche oder unpersönliche Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, die sie als Gottheit oder Geister bezeichnen. Einige Religionen gehen auch nur von Prinzipien aus und philosophieren über die Herkunft und Zukunft des Menschen. Viele Religionen haben übereinstimmende Elemente, Kulte oder Rituale.
In der Umgangssprache benutzt man die Wärter Religion, Religiosität und religiöser Glaube oft synonym. Viele Religionen werden von einer Institution, oft Kirche genannt, getragen
Die am weitesten verbreiteten Religionen werden Weltreligionen genannt. Diese sind das Christentum, der Islam, der Hinduismus, der Buddhismus und der Taoismus sowie das Judentum.
Es gibt unterschiedliche wissenschaftliche Richtungen, die sich mit der Erforschung der Religion beschäftigen. Su nennen sind vor allem die Religionswissenschaft und die Religionsgeschichte. Die Theologie ist hingegen religionsbezogen.
Das Christentum als größte der Weltreligionen steht in Deutschland auch unter dem Schutz des Staates. Dies drückt sich vielfältig aus. Besonders bekannt ist aber, dass der Staat für die Kirchen die Kirchensteuer einzieht.
Das Christentum geht auf die Geburt Jesus Christus zurück, der als Gründer der ersten christlichen Gemeinde gilt. Sein Nachfolger war Petrus und der Papst wird als Stellvertreter Gottes auf Erden angesehen.
Mit der Reformation, eingeleitet durch Martin Luther, hat sich die christliche Kirche in Deutschland gespalten. Heute gibt es die römisch-katholische Kirche und die evangelischen Landeskirchen.